In Sachen Versicherung bleibt persönliche Beratung das A und O

22.09.2019

Sogenannte InsurTechs versuchen seit einigen Jahren, den Versicherungsmarkt mit rein digitalen Lösungen umzuwälzen. Von der Bedarfsermittlung und Tarifauswahl bis hin zum Abschluss und zur Leistungsfallbearbeitung decken die Online-Produkte ein vielfältiges Spektrum ab und sollen persönliche Berater überflüssig machen. Die bleiben für die allermeisten Kunden jedoch unersetzlich, wie Zahlen für 2018 zeigen.

Der „Vertriebswegestatistik“ des Versicherer-Gesamtverbands GDV zufolge kommen digitale Direktabschlüsse lediglich in der Kfz-Versicherung auf einen nennenswerten Anteil am Neugeschäft. Jeder fünfte Neuvertrag wird in diesem Segment rein digital abgeschlossen. In den anderen Sparten ist der Online-Anteil verschwindend gering. So wurden lediglich 2,2 Prozent der Lebensversicherungen auf digitalem Wege „eingetütet“, während 18,6 Prozent bei Banken, 28,8 Prozent bei unabhängigen Maklern und 46,9 Prozent bei gebundenen Vertretern abgeschlossen wurden. Auch bei Krankenversicherungen bleiben die InsurTechs mit einem Anteil von 7,6 Prozent im Bereich „unter ferner liefen“. Umso spezieller die Beratungsthemen und umso individueller der Beratungsbedarf ist umso notwendiger wir deine persönliche Beratung. Gerade bei der privaten Krankenversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder einer Grundfähigkeitsversicherung ist eine persönliche Beratung sehr sinnvoll. Auch bei speziellen Versicherungsthemen für Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte sowie allgemein der medizinischen Berufe und Praxen ist die individuelle, persönliche Beratung notwendig. Gerade in der Arzthaftpflicht, der Medizinelektronik oder beim unterschätzen Cyperschutz sind die Risiken so unterschiedlich und speziell zu definieren, das diese durch eine persönliche Beratung schneller, einfacher und sicherer zur Lösung führen.